Das Filmforum der HBK präsentiert im Wintersemester 2018/2019:

   

 

Montag | 29.10.18 | 19:00 h

Klassiker reloaded:  1920er Jahre - Panzerkreuzer Potemkin

Panzerkreuzer Potemkin ist ein Film über die Revolution und zugleich ein revolutionärer Film, der eine neue Filmsprache prägte: Es geht um die Aktion und das Ereignis, darum, das Charakteristische der Situation herauszuarbeiten: Unterdrückung, Aufstand, Gewalt und Solidarität. Eisensteins „Montage der Attraktionen“ ist sowohl rational wie emotional: Sie will die Zuschauer*innen mitreißen, aber auch Argumente formulieren und überzeugen. (HK)

 

     
   

 

Sergej Eisenstein – Panzerkreuzer Potemkin (Bronenosec Potemkin)
63 min | 1925 | DVD (35mm) | bw | silent (Musik 1926) | OVru (UTen) | RU (UdSSR)


Sergei Eisenstein (*1898, †1948) wuchs in großbürgerlichen Verhältnissen auf. 1918 wurde Eisenstein zur Roten Armee einberufen und wirkte bei einem Agitpropzug als Karikaturenzeichner. Ab 1920 war er als Bühnenbildner im Proletkult-Theater in Moskau tätig, wo er auch an Regiekursen teilnahm. Sein erster Film (1923) war Teil einer Theaterinszenierung. Im gleichen Jahr und noch vor seinem ersten Film entwickelte er das Konzept der Attraktionsmontage als Theorie für seine Theater- und Filmarbeit: durch Aggressivität und sinnliche Stimulation sollte der Zuschauer von bürgerlich geprägten ästhetischen Vorstellungen in der Kunstrezeption befreit werden.



 

[ Abbildung oben: aus dem Film 'Panzerkreuzer Potemkin' (1925) von Sergej Eisenstein ]

 

Übersicht Wintersemester 2018/2019

 

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